Praktikumsbericht
Nambahu Jatileni

Credit Suisse Insurance Linked Strategies Ltd

Credit Suisse Insurance Linked Strategies Ltd
Studentin der Volkswirtschaft an der Namibia University of Science and Technology
1. Februar – 30. April 2016

Mein B360 Erlebnis

Bei der Arbeit bei Credit Suisse

Mein erster Tag bei Credit Suisse war grossartig. Nach einer Einführung ging ich mit dem Team zum Mittagessen. Mein Arbeitsplatz war bereits mit einer Willkommenskarte und Blumen vorbereitet, und im Rest der Woche sorgten sie dafür, dass ich alles hatte, was ich zur Erfüllung meiner Aufgaben benötigte. Während der ersten Woche hatten wir auch einen Team-Event in den Bergen. Dieser bot Gelegenheit, auf persönlichere Weise mit den Kollegen zu kommunizieren und sie richtig kennen zu lernen. Bei Credit Suisse zu arbeiten war eine wunderbare Erfahrung. Das Umfeld ist sehr positiv; es gibt immer Raum, Neues zu lernen und zu wachsen, und die Menschen sind sehr hilfsbereit. Mir gefiel auch, dass man mich nicht wie ein Kind behandelte, das ständig Hilfe braucht. Ich lernte so, wie man unabhängig arbeiten und doch die Bedeutung von Teamwork verstehen kann.

Es gibt so vieles, was ich im Büro lernte. Ich konnte einiges in der Schule Gelernte anwenden, aber auch Dinge tun, von denen ich lediglich gehört hatte. Es gab auch Gelegenheit, mich über Funktionen und Jobs in anderen Abteilungen von Credit Suisse zu informieren. Obwohl ich einen Arbeitsplatz-Mentor hatte, waren meine Aufgaben nicht auf seine Abteilung beschränkt. Ich bekam auch Arbeit von anderen Kollegen, was mir vielfältige Fähigkeiten und mehr Wissen verlieh.

Ich wünschte mir wirklich, ich hätte länger bei Credit Suisse bleiben können.

Leben mit meiner Gastfamilie

Der erste Tag, an dem ich meine Gastfamilie kennenlernte, war der aufregendste und beängstigendste Tag meines Aufenthalts in der Schweiz. An dem Tag erlebte ich meinen ersten Schnee und eine kleine Zürich-Rundfahrt. An den darauffolgendenden Tagen und Wochen entdeckte ich Neues und lernte. Meine Gastfamilie half mir, mit der neuen Umgebung zurecht zu kommen. Besonders meine Gastmutter war hilfsbereit. Einmal verirrte ich mich auf dem Nachhauseweg, und meine Gastmutter zeichnete mir eine Karte der Tramlinien mit den genauen Farben! Sie ist grossartig. Meine Gastschwester ist jünger als ich und sehr fröhlich, und wir fanden immer etwas zum Lachen. Mein Gastvater reist leidenschaftlich gern und liebt es, andere Kulturen kennen zu lernen. Er kennt auch die besten Reiseziele und half mir mit meinen Reiseplänen.

Während der Woche waren wir normalerweise tagsüber beschäftigt und trafen uns erst beim Nachtessen. Wir genossen gesunde Mahlzeiten, während wir über die Ereignisse des Tages redeten. An Wochenenden mit gutem Wetter machten wir Ausflüge. Meine Gastfamilie integrierte mich gut in die Gesellschaft. Wir assen mit ihren Freunden und besuchten andere Familienmitglieder und Freunde. Durch den Kontakt mit anderen Menschen lernte ich die Umgangsformen verschiedener Schweizer Regionen, ausserdem nützliche Ausdrücke in verschiedenen Sprachen.

Der letzte Tag mit meiner Gastfamilie war etwas traurig, denn wir realisierten, wie schnell die Zeit vergangen war. Aber ich war sehr froh und schätzte mich glücklich, mit diesen grossartigen Menschen gelebt haben zu dürfen.

Meine Kontakte mit verschiedenen Leuten gaben mir genügend Selbstvertrauen, um auch ohne Begleitung von Einheimischen zu reisen. Das half mir, meine Pläne umzusetzen und Schwierigkeiten wo nötig zu vermeiden. Ich darf sagen, dass ich mich mühelos anpasste. Dennoch hatte ich nichts gegen Aufmerksamkeit; diese gab mir immer die Gelegenheit, Interessierten etwas über mein Land zu erzählen. Auch der Umgang mit Deutsch und Italienisch half mir bei meinen Reisen und machte meinen Aufenthalt viel einfacher und unterhaltsamer.

Windhuk, Mai 2016

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