Praktikumsbericht
Ralph Uuyuni

Credit Suisse Product Control & Analytics

Student Finanz- und Rechnungswesen, Namibia University of Science and Technology
1. Februar – 30. April 2016

Zu allererst möchte ich B360 education partnerships, Credit Suisse und meinen beiden Gastfamilien (Familie Sievers und Familie Gantenbein) dafür danken, dass sie mir eine solch überraschende Erfahrung in der Schweiz geschenkt haben.

Während der ersten Tage bei Credit Suisse bekam ich E-Learning-Module zu lesen, um ein Bild von meiner zukünftigen Arbeit zu bekommen und einige einschlägige Kenntnisse von der Universität aufzufrischen. Bei meinem ersten Auftrag brauchte ich fast den ganzen Tag, um eine Stunde vor der Zeitlimite herauszufinden, dass etwas nicht stimmte. Dank einem Hinweis von meinem Chef konnte ich rechtzeitig abschliessen. Der Job bei Credit Suisse war gut für mich, weil die Aufgaben mit der Zeit  immer anspruchsvoller und die Verantwortung immer grösser wurden. Es gab wenig Raum für Fehler. Am meisten verbessert habe ich mich in Bezug auf die Denkweise (wie die Dinge getan werden) und bei der professionellen Computernutzung. Das Team war grossartig, denn es half mir und unterstützte mich. Sie wollten, dass ich lerne und meine Fähigkeiten entwickle. Bei alledem hatten wir viel Spass, und es gab immer Raum für ein Lächeln und einen Scherz bei der Arbeit.

Chris, Silvia und Damian – meine Gastfamilie – behandelten mich nicht wie einen Besucher, denn ich konnte mich unabhängig im Hause bewegen. Ich besuchte Orte wie Arosa, für mich der beste Ski-Resort in der Schweiz. Ich reiste mit der Familie, oder ich blieb allein zu Hause, genau wie ich das in Namibia tue. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam, sprachen wir über den vergangenen Tag und lachten uns in den Schlaf. Und mit meiner anderen Gastfamilie, Corinne und Dieter Gantenbein, konnte ich Aerobic-Kurse besuchen, was mir sehr gut gefiel. Nicht zuletzt geht mein Dank auch an Familien wie Tsotsotso, Schaller und Oble, die mir halfen, mich an das Schweizer Leben zu gewöhnen. Sie wissen, wie sich das Leben und Arbeiten in Afrika mit jenem in der Schweiz vergleicht.

Vielen Dank – Ihr habt das alle zusammen ermöglicht. Ich hoffe, ich habe einen guten Eindruck gemacht – etwas Gutes, woran Ihr euch erinnern könnt. „Ich bin Ihnen sehr dankbar für Alles!“

Horgen, April 2016

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